Trauma

Ein Trauma bezeichnet eine starke, seelische Erschütterung/Verletzung. Es können Ereignisse sein, die so gut wie alle Menschen in Ihrem Leben erleben. Das bedeutet nicht, dass man schwach oder „verrückt“ ist. Wir alle sind verletzbar und das macht uns als Menschen aus.

 

Auslöser für ein Trauma können kurz andauernde und unerwartete Ereignisse sein, wie zum Beispiel Unfälle, Überfälle, Gewalt (auch zuschauen reicht aus, um von dem Geschehen überwältigt zu sein), Operationen, (Natur-)Katastrophen, Unglücksfälle. Oder aber Situationen, denen man lang andauernd ausgesetzt ist, wie zum Beispiel emotionale Vernachlässigung, körperliche seelische oder sexuelle Gewalt.

 

Doch auch belastende Lebensereignisse, wie Trennung, schwere körperliche Erkrankungen oder der Tod eines nahestehenden Menschen können unsere Verarbeitungsmechanismen überfordern.

 

Geht ein Erlebnis mit einem lebensbedrohlichen Gefühl einher und fühlen wir uns einer Situation hilflos und ohnmächtig ausgeliefert, kann es zu Traumafolgestörungen kommen. Entscheidend ist nicht die Art der Situation, sondern ob sie unsere Verarbeitungsmechanismen im Gehirn überfordert.

 

Alle Symptome, die aus einer überwältigenden Situation entstanden sind, sind eine „normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis“.

 

Viele Menschen erholen sich nach einer traumatischen Situation von selbst. Sie verfügen über eine gute Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und hatten nach dem Ereignis einen sicheren Rahmen, um das Erlebte zu verarbeiten. Die gute Nachricht ist, dass Resilienz erlernbar ist.

 

 

Schocktrauma

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Entwicklungstrauma

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Trauma und Körper

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